Die Geschichte des Hauses
Bis in das frühe Mittelalter reichen die nachweislichen Spuren der Geschichte dieses Grundstückes zurück; vermutlich siedelte man hier noch früher. Caritativen oder religiösen Zwecken - so spekulieren Ortschronisten bis in die Gegenwart - könnte das Anwesen in seinen Anfängen gedient haben.
Zum Wirtshaus wurde das Gebäude, nachdem im Jahre 1477 die Stadt Erfurt das so geheißene "Haus zum Lauenstein" erworben hatte. Mit dem "Lauenstein-Tunnel" im großen Gewölbe unseres "Ratskeller" halten wir jene Zeit lebendig.
Der seinerzeits errichtete "Ratskeller" war eine priviligierte Gaststätte. Hier durften seinerzeits auch fremde Biere - wie etwa jenes aus dem anhaltinischen Torgau - ausgeschenkt werden. Das brachte dem Haus im Volksmund zeitweilig den Beinamen "Torgauer Hof" ein. Mit dem "Torgauer Gewölbe" knüpfen wir heute an die Vergangenheit an.
1562 und sehr umfassend noch einmal im Jahre 1881, wurde das zum Grundstück Fischmarkt 5 gehörende bauliche Ensemble erneuert und erheblich verändert. Der Saal des Hauses war seitdem von solcher Qualität, dass man hier auch zu öffentlichen Sinfoniekonzerten einladen konnte.
In der Zeit nach 1945 verkam der "Ratskeller" so sehr, dass er schließlich geschlossen werden musste. Mit dem im Oktober 1996 erfolgten Wiedereröffnung des "Ratskellers" am angestammten Platz soll nicht nur baulich ein weiteres Zeichen für das Wiedererblühen von Erfurts historischer Innenstadt gesetzt werden.
Gemeinsam mit unserem Team in Küche und Service wollen wir das auf die uns mögliche Weise ebenfalls tun. Ob bei der "Thüringer Tafelrunde", einheimischen aus "Omas Kochbuch" oder frisch zubereiteten aus anderen Regionen - Ort und Tradition des Hauses sind uns Verpflichtung.
